Pressespiegel

Musikalisches Feuerwerk auf der Seebühne

Quelle:  Die Rheinpfalz, 29. Juli 2003

Wer kennt sie nicht? Die Rede ist vom "Dschungelbuch" und seiner jungen Hauptdarstellerin Mowgli. Was aber ist ein "Mannheimer Dschungelbuch"? Die rund 200 Besucher konnten sich am Sonntagnachmittag anlässlich der Edesheimer Schlossfestspiele ein Bild von der "Mannemer" Fassung machen. Georg Veit zeigte sich für Regie, Kostüme und das Bühnenbild, Corinne Kraußer für Kostüme sowie die Choreographie zuständig.
Ein großes, grünes Zelt sorgte für einen Blickfang. Dies sollte den Dschungel darstellen, was man mit etwas Phantasie auch akzeptieren konnte. Suf der Seebühne zündete das elfköpfige Ensemble ein musikalisches Feuerwerk, das fast zwei Stunden jung und alt begeistern sollte.
Unterstützt wurden die Schauspieler von einer fünfköpfigen Band, die in der Besetzung zwei Keyboards, zwei Bläser sowie Schlagzeug kongenial die Akteure unterstützte. Mehr oder weniger bekannte Musiker aus Mannheim haben jeweils einen deutschsprachigen Song zu dieser Fassung des "Dschungelbuches" beigetragen: der Bekannteste ist wohl Xavier Naidoo. Dieter Scheithe schrieb auch einen Song und hatte die musikalische Leitung inne.
Aber zurück zur Aufführung: der schwarze Panther Baghira (Melanie Wittke) ist die Beschützerin von Mowgli (Elodie Köhler). Wittke in schwarzem Panther-Outfit tänzelte katzenhaft über die Bühne, was ihr sichtlich Spaß machte. Den "Zweibeiner" Mowgli in den Augen zu behalten ist gar nicht so einfach. Im Dschungel trifft sie Affen, Elefanten, den Bär Balu (Wolfgang Wittke) und die Schlange Kaa (Bernd Nauwartat). Nauwartat als tuntige Schlange und die drei Geier (Anette Kienzle, Felix Grüning, Dirk Fehrenbach) mit ihrer Leiter, waren neben der Hauptdarstellerin die auffallendsten „Tiere" im Dschungel, ernteten auch den größten Applaus vom Publikum auf den Rängen rings um die Seebühne.
Der kleine Mowgli ist zu gerne unterwegs und scheut auch nicht die Gefahr, die sich bald in Form des Tigers Shir Khan (Sascha Krebs) zeigt. Die erst 13-jährige Hauptdarstellerin Elodie Köhler war jederzeit in der Lage, die schwierige Rolle des Mowgli auszufüllen: Sie war textsicher, sang, tanzte, und lebte diese, ihre Rolle.
Die Schauspieler schlüpften in mehrere Rollen, zeigten somit ihre schauspielerische Vielfalt. Tänzerisch, musikalisch und wortreich ging es auf und an der Seebühne zu, dazu lustig, traurig, laut und leise: Musical-Herz, was willst du mehr? Die kleinen Zuschauer waren auch nach fast zwei Stunden nicht gelangweilt, was viel über das spannungsreiche Potenzial des „Mannheimer Dschungelbuches" aussagt. Ein Familien-Musical im wahrsten und besten Sinne des Wortes, was auch an den Gesichtern der Zuschauer abzulesen war.

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