Pressespiegel

Mit viel mehr Kontakt zum Publikum

Für die veranstalter war es eine zitterpartie, für die besucher des nahezu ausverkauften konzerts der „ spider murphy gang " bei den schlossfestspielen in edesheim ein in jeder hinsicht gelungener abend. nostalgie ohne ende, einfach nicht zu kopierender bayrischer witz, unmengen von geschichten um und über die band, die von einer gefragten münchner cover-combo zeitweise zu einer gesamtdeutschen helden- gang wurden - unter anderem mit liedern wie „skandal im sperrbezirk".

die sieben musiker der waren als der musikalische höhepunkt der schlossfestspiele angekündigt, und die musiker hielten, was das programm versprach. bis zuletzt hatte es - trotz vieler gegenteiliger befürchtungen, nicht geregnet, der rock"n"roll-gott meinte es offensichtlich gut mit der „ spider murphy gang ". die legte mit günther sigl und barny murphy , den beiden gründungsmitgliedern in der ersten bühnenreihe, dann auch sofort los mit dem „honky tonk blues" von hank williams, „blue suede shoes" von carl lee perkins und dem chuck-berry-klasssiker „rock and roll music".

und chuck berry ließ die ingesamt sieben musiker auch den gesamten restlichen abend, der alles in allem immerhin fast drei stunden dauerte, nicht los: nicht zuletzt „johnny b. goode" wurde zu einer der hymnen des akustikkonzerts, mit dem günther sigl (vocals/bass/gitarre/ukele), barny strong >murphy (gitarre/vocals), paul dax (drums), willie duncan (gitarre/bass/vocals), ludwig seuß (piano/akkordeon/melodoca), otto staniloi (saxophon/tuba/flöte) und peter radig (percussion/vocals) inzwischen schon seit mehreren jahren erfolgreich touren.

unplugged als band zu spielen war vorher nicht gerade typisch für die bühnenerprobten münchner, aber nachdem günther sigl und barny murphy spontan zu willy astor auf die bühne geklettert waren, gab es für luspspielhaus-chef till hofmann keine frage mehr: die „ spider murphy gang " musste zurück auf eine münchner bühne - nämlich seine. aber da im „lustspielhaus" üblicherweise nur akustisch gespielt wird, mussten auch die an große hallen gewöhnten gang -mitglieder ihre verstärker wohl oder über zu hause lassen.

konzertgitarre statt e-bass, das bedeutete am anfang für die band viel lampenfieber, aber inzwischen haben sie den unplugged-groove intus.

konzerte ohne absperrgitter, daran haben sich die musiker inzwischen gewöhnt und sie genießen den ganz anderen kontakt zum publikum. auch in edesheim wurde viel hin und hergerufen von der bühne zu den zuschauerrängen, während günther sigl zwischen den songs wirklich sehr gutes entertainment lieferte. und als dann noch „jail house rock", „that"s alright mama" im medley mit „schickeria" und „skandal im sperrbezirk" und anderen dialekt-hits in den rängen für regelrechte partystimmung sorgten, da waren sie für viele wieder genau die helden von vor fast 30 jahren. „rack"n"roi", wie günther sigl es ausspricht, können sie eben immer noch, die „ spider murphy gang".

Von Eva-Maria Weilemann

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